Unabhängig neue Wege fahren

Autowerbung

Der Wahlkampf ums Bürgermeisteramt geht in die heiße Phase, heute möchte ich Sie liebe Bürgerinnen und Bürger von Herzebrock-Clarholz darüber informieren, dass insgesamt zehn Autos mit meinem Konterfei ab heute durch die Gemeinde fahren. Dadurch möchte ich Sie liebe Wählerinnen und Wähler zusätzlich motivieren, nehmen Sie ihr Wahlrecht am 13.09.2020 wahr, jede Stimme zählt. Freu mich auf Ihre Unterstützung.

Bürgerfrage zum Fachärztemangel

Bürgerfrage zum Fachärztemangel

Vermehrt erreichen mich Bürgerfragen zu verschiedenen Themen. Einiges konnte ich auf meiner Homepage bereits beantworten. So möchte ich es auch mit den Fragen eines Bürgers zum Fachärztemangel in Herzebrock-Clarholz machen. Sicherlich ist dies auch zusätzlich zum meinem Beitrag „Medizinische Versorgung“ interessant für Sie.

Ich Freue mich sehr, wenn Bürgern mit mir in den Dialog gehen. Wenn auch Sie Fragen an mich haben, stellen Sie mir diese gerne!


Sehen Sie den Mangel an Fachärzten auch als Problem an?

„Den eklatanten Ärztemangel gerade auf dem Land kann ich total nachvollziehen. Viele Fachärzte verschlägt es leider in größere Städte und Gemeinden.“

André Kunst

Wenn ja, mit welchen Ideen und Maßnahmen wollen Sie dem Problem entgegenwirken?

„Im Moment ist es ja so, dass ein Teil der Studienplätze an Bewerber vergeben werden, die sich verpflichten, als Allgemeinmediziner aufs Land zu gehen. Diese Studiengänger sind jedoch frühestens ab 2030 fertige Allgemeinmediziner.
Der Ansatz ist gut, aber zeitlich doch sehr weit entfernt. Keiner weiß jetzt, wie die Bedarfe in 10 Jahren sind. Trotzdem sollte man auch weiterhin die Zusammenarbeit mit der Fakultät Bielefeld ausbauen.


Die Kommunalpolitik kann meiner Meinung nach so einiges unternehmen, wir müssen permanent mit den ansässigen Praxisinhabern, den Nachfolgern und Rückkehrern im Dialog stehen.
Die Themen sind die Öffentlichkeitsarbeit, Werbemaßnahmen und die Schaffung von räumlichen und technischen Möglichkeiten.

Viele angehende Ärzte schreckt wahrscheinlich auch der hohe Bürokratieaufwand und die Ängste vor Regressen und Sanktionen zurück.

Wie bei uns schon eingeführt hat der Anreiz durch finanzielle Fördermittel noch keine weiteren Ärzte nach Herzebrock-Clarholz verschlagen, dieses Instrument scheint mir auch nicht das Richtige zu sein.

Der Ansatz der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, dass das Praxismanagement von professionellen, am Markt etablierten Dienstleistern übernommen wird, dem könnte ich mich anschließen. Dadurch entsteht deutlich mehr Zeit für den Patienten und für die Behandlung. Dadurch kann meiner Meinung nach auch die Motivation steigen, wieder Arzt auf dem Lande zu werden. Wir müssen wieder zeitgemäße Konzepte ermöglichen zur Teilhabe am gemeinsamen Leben in der Kommune, was mit Sicherheit auch vielen einsamen Menschen entgegenkommt.
Durch die Auslagerung von betriebswirtschaftlichen Aufgaben wäre aus meiner Sicht ein wirksamer Beitrag gegen den Ärztemangel. Die Umsetzung wird natürlich nicht von Jetzt auf Gleich umzusetzen sein, dies wird ein längerer Prozess sein.

Gleichzeitig könnte ich mir auch einen weiteren Anreiz für eine Niederlassung vorstellen, z.B. durch verschiedene Gestaltungsformen und die Bildung von Gemeinschaftspraxen. Geplant war seinerzeit mal ein Ärztehaus in Clarholz, was leider gescheitert ist, die genauen Gründe sind mir nicht bekannt.“

André Kunst

Bürgerfrage zu den Klosteranlagen

Bürgerfrage zu den Klosteranlagen

Vermehrt erreichen mich Bürgerfragen zu verschiedenen Themen. Einiges konnte ich auf meiner Homepage bereits beantworten. So möchte ich es auch mit den Fragen eines Bürgers zu den Klosteranlagen in Herzebrock-Clarholz machen. Sicherlich ist dies auch für Sie interessant.

Ich Freue mich sehr, wenn Bürgern mit mir in den Dialog gehen. Wenn auch Sie Fragen an mich haben, stellen Sie mir diese gerne!


Welche Bedeutung haben die Klosteranlagen aus Ihrer Sicht für die Gemeinde historisch und für die Zukunft? – Wie kann nach Ihrer Meinung der kulturhistorische Wert der Anlagen nachhaltig gesichert werden?

„Die Klosteranlagen haben für mich hohe kulturhistorische Bedeutung, sie sind die Grundlage unserer beiden Ortsteile. Auch für die Zukunft sind sie von Bedeutung, eine gute “Kultur” einer Gemeinde macht sie erst liebens- und lebenswert. Ich sehe in erster Linie den Eigentümer zum Erhalt dieser Anlagen verpflichtet. Dem Eigentümer stehen wie jedem anderen auch, Fördermittel (Denkmalschutz), aber auch Erträge aus wirtschaftlicher Nutzung bei der Verpflichtung gegenüber dem Eigentum zur Verfügung. Auch die Gemeinde kann durch Anmietung (Heimatstube, Nutzung der Klostergärten) ihrer Verantwortung gerecht werden, wenn dies gegenüber dem Steuerzahler vertretbar ist.“

André Kunst

Welche Möglichkeiten sehen Sie, auf den Erhalt der historischen Bausubstanz Einfluss zu nehmen? Reicht Ihnen die Substanzsicherung oder sehen Sie Möglichkeiten der Instandsetzung und Aufwertung?

„Der Denkmalschutz nimmt den Erhalt der historischen Bausubstanz wahr. Die Kommune kann hier mit ihrer Bauleitplanung unterstützen. Gerne würde ich hier nicht nur die Instandsetzung weiter forcieren, auch eine Aufwertung der Anlagen halt ich für zielführend, jedoch immer unter dem Aspekt, können wir uns das leisten.“

André Kunst

Welche sinnvollen Nutzungen sehen Sie für die Gebäude? – Wie kann die politische Gemeinde diese nach Ihrer Einschätzung beeinflussen, selbst organisieren, unterstützen etc.?

„Ideen sind reichlich vorhanden, aber ohne gesicherte Eigentumsverhältnisse sehr schwierig. Besser ist es da, sich auf die einstige spirituelle, kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung der Klosteranlagen zu besinnen. Nicht um sie alle wieder in Klöster zu verwandeln, sondern um ihnen erneut einen zentralen Platz im Kulturleben ihrer jeweiligen Region zu verschaffen. Mit solchen guten Argumenten lassen sich auch öffentliche, private und gewerbliche Finanzquellen erschließen.“

André Kunst

Als Nutzungsmöglichkeiten für das Umfeld und insbesondere die Gartenanlagen kann man sich neben der „stillen Naherholung“ z.B. kulturell-künstlerische Veranstaltungen, intensivere Freizeitaktivitäten und -attraktionen oder auch kommerzielle Nutzungen vorstellen. – Welche sehen Sie im Vordergrund?  Nach welchen Kriterien werden Sie verschiedene Nutzungsinteressen oder gar Nutzungskonflikte bewerten und ggf. darüber entscheiden?

„Die Klostergärten sind hervorragend für kulturelle Veranstaltungen geschaffen, gerade im Sommer könnte ich mir hier noch mehr vorstellen, mit dem Kunstgenuss wurde hier schon eine tolle Veranstaltung ins Leben gerufen. Unter dem Begriff „Kultur Sommer“ würde ich gerne auch im Zusammenspiel mit unseren Vereinen vor Ort mehr anbieten, gerne auch Kabarett und Theateraufführungen. Veranstaltungen die nur kommerzielles Nutzen haben sehe ich für Herzebrock-Clarholz nicht als zielführend an, dafür sind wir nicht professionell genug aufgestellt.“

André Kunst

Unfallschwerpunkt Pixel

Unfallschwerpunkt Pixel

Der Unfallschwerpunkt in Pixel, an der Kreuzung Westerfeld, Pixeler Straße und Gütersloher Straße soll durch einen Kreisverkehr ungefährlicher gemacht werden. Durch die vielen schweren Unfälle der letzten Zeit, sehe ich dies, gemeinsam mit der UWG Herzebrock-Clarholz als notwendig an.